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Im Oktober 1997 ging Olafur Gislason zu verschiedenen großen
Produktionsfirmen in Reykjavik mit der Bitte, ihm einen von ihren
Arbeiter/innen zu leihen. Sechs Firmen sagten zu. Fünf
Arbeiter und eine Arbeiterin kamen an drei bezahlten Arbeitstagen
in Olafur Gislasons Atelier und arbeiteten mit ihm zusammen an der
Verwirklichung ihrer Kunstideen. Am Ende der intensiven Auseinandersetzung
stand eine Ausstellung in der Galerie I8. Es war ausgemacht, im
Fall eines Verkaufs den Erlös zu teilen.
Die Teilnehmer, ihre Arbeitgeber und die Titel ihrer Beiträge:
Baldur Gunnarsson Nói Síríus (Süßwarenfabrik)
- Titel: Ingólfsstræti 8, Birgir Eggertsson Mjólkursamsalan
(Milchwarenfabrik) - Titel: Joseph Beuys, Magnús Skúlason
Ölgerdin Egill Skallagrímsson (Getränkeherstellung)
- Titel: Pappmodell, Ólafur Stefánsson Kassagerd Reykjavikur
(Kartonagenfabrik) - Titel: Ökologische Bewusstseinserweiterung,
Finnur Leifsson Áburdarverksmidjan hf (Düngerfabrik)
- Titel: Denkmal für den Arbeiter, Erna Arnórsdóttir
Grandi hf (Fischfabrik) - Titel: Entwürfe für Wandmalerei.
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