Träumen in Hannover
8. Mai – 21. Juli 2002
Projekt im Rahmen der Ausstellungsreihe „Interventionen“
Sprengel Museum Hannover, Deutschland

Olafur Gislason führte mit drei in Hannover lebenden Personen außereuropäischer Herkunft Gespräche: mit dem Kurden Yasin Baban aus dem Irak, mit Abdou Karim Sané aus Senegal und mit der Philippinin Teresa Fantasny. Die Gespräche bildeten die Grundlage einer raumgreifenden Installation auf dem Museumsplatz des Sprengel Museum Hannover. In einer zum Teil begehbaren und von oben einsehbaren Konstruktion aus zehn Räumen setzte Olafur Gislason auf verschiedene Weise die Eindrücke und Ergebnisse seiner Begegnungen mit den Teilnehmern künstlerisch um. Jedem Teilnehmer war einer der drei mittleren Räume zugeordnet. Man konnte dort ihre Lebensgeschichten lesen. Ein anderes Element der Rauminstallation, eine in neun-zehn verschiedenen Farben gestrichene Raumflucht, öffnete sich zu den drei zen-tralen Räumen hin. Gegenüber befand sich ein durch Luken einsichtiger Raum. Hier erzeugten Ventilatoren eine Luftbewegung, in der originale Stoffe aus den Herkunftsländern der Teilnehmer flatterten.

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